Sozialismus reloaded?!

Ein weiteres Volk hat seine Chance genutzt und dem neoliberalen Raubtierkapitalismus die rote Karte gezeigt...

Nach inzwischen verlässlichen Hochrechnungen hat der linksorientierte Präsidenschaftskandidat Rafael Correa die Stichwahl in Equador mit 56% der Stimmen gewinnen können, womit sich ein weiteres Land Lateinamerikas auf einen sozialistisch orientierten Kurs begeben dürfte.

Image
Freiheit und Menschenwürde auf dem Vormarsch...

Die Menschen in Süd- und Mittelamerika haben wohl begriffen, das die Abschaffung vormals existierender sozialistischer Systeme trotz derer Unzulänglichkeiten ein Fehler war. Armut und Elend, Raubbau an den einheimischen Rohstoffressourcen sowie hohe Staatsverschuldung durch die stählernen Klauen des IWF, haben in vielen dieser Länder ein noch nie dagewesenes Niveau erreicht, was viele Menschen nicht länger hinzunehmen gewillt sind. Das Umdenken hat begonnen...

Ein Leben ohne Sozialismus ist möglich, aber sinnlos...

pharao

Trackbacks

Die Trackback-URL fuer diesen Eintrag ist
http://blog.chephren.org/trackback.php/2/99

Hier sind Blogs aufgelistet, die zu dem Beitrag gehoeren





Kommentare

Geschrieben von   www
am 29. November 2006, 06:44
Wonach hast du denn diese Einteilung vorgenommen? Peru grün, Argentinien grau und Chile rot???
Wohl eher:
Argentinien: rot
Chile: grün
Peru: grau

Auf diesen Kommentar antworten
Geschrieben von Pharao  
am 29. November 2006, 11:33
Argentinien: Kirchner ist neoliberal und Argentinien in den Klauen des IWF -> daher grau

Chile: naja, die Übergänge sind fließend, da die dortige, sogenannte sozialistische Regierung recht weit rechts steht. Allerdings sollte der langsam aufkommende Druck des Volkes daran zukünftig etwas ändern -> daher rot

Peru: Den ersten Wahlgang der letzten Wahl hat Humala für sich entscheiden können, der ist Pro-Chavez und damit linksorientiert. Gewonnen hat letztlich recht knapp der mitte-links stehende Garcia -> daher grün

pharao

Auf diesen Kommentar antworten
Geschrieben von   www
am 29. November 2006, 21:42
argeninien befindet sich nicht mehr in den klauen des iwf. mit hilfe von venezuela wurden sämtliche "schulden" auf einen schlag bezahlt. das schuf probleme beim iwf, weil die fest mit den ganzen zinsen über die nächsten jahre gerechnet haben.

chile macht die selbe neolibearle politik wie vorher, heute wurde das freihandelsabkommen mit den usa unterzeichnet.

nicaragua ist auch nicht unbedingt links nach dem sieg von ortega. er hat angekündigt, die neoliberale politik weiterzuführen. er selbst befindet sich in totaler harmonie mit der politischen rechten (aleman) und der extrem konservativen katholischen kirche.

garcia = mitte-links?, neoliberal rechts.

Auf diesen Kommentar antworten
Geschrieben von Pharao  
am 29. November 2006, 22:12
Hmm. Offensichtlich bin ich doch nicht mehr ganz up-to-date. Ich habe mich schon länger nicht mehr intensiv mit dem amerikanischen Kontinent befasst und eher nur noch den vereinzelten Schlagzeilen gelauscht

Wobei die Sache objektiv auch nicht immer ganz eindeutig zuzuordnen ist, weil unter anderem nicht selten auch äußere Einflüsse wie Wahlkampfhilfe durch die Amerikaner oder Wahlbetrug eine Rolle spielen. Ein recht gutes Beispiel ist Mexico. Die Mehrheit der Bevölkerung ist offenbar linksorientiert, trotzdem wird die Politik bei dem offiziellen Wahlausgang wohl eher eine andere werden.

Jedenfalls werd ich etwas recherchieren und meine Fehleinschätzungen korrigieren. Danke für die Hinweise!!!

pharao

Auf diesen Kommentar antworten
Geschrieben von Pharao  
am 30. November 2006, 01:13
Ich hoffe, die überarbeitete Graphik kommt der Realität vorerst etwas näher?! In den nächsten Tagen werde ich mich noch etwas genauer mit dem Thema befassen...

pharao

Auf diesen Kommentar antworten


 
Name

eMail

URL


An mich erinnern?

Kommentare


Verifizierungscode (case sensitive!)
Verifizierungscode (case sensitive!)