Das die reaktionären, neoliberalen Medienkonzerne dieser Welt, in Deutschland auch unter "Axel-Springer Verlagsgruppe" bekannt, gelegentlich ein paar Tatsachen verdrehen, Geschehnisse aufbauschen, Fakten verfälschen oder diverse Details verschweigen, um ihren Skandal-Journalismus medienwirsam inszenieren zu können, ist schon lange offenes Geheimnis und besonders in den letzten Tagen wieder deutlicher denn je...
Telepolis: Das Geschäft mit den Terrorismuswarnungen
Telepolis: "Da läuft etwas schief"
Das sie, mittlerweilen die Hure des internationalen Finanzkapitals, indes ganz gezielt den "kleinen Mann" im Sinne der bourgeoisen Klasse immer mehr und immer penetranter manipuliert, ist eine qualitativ neue Stufe dieses perversen Tuns...
Ein besonders typisches Beispiel dafür war heute z.b. in der Dresdner Morgenpost und einigen andren Medien der rechten Boulevardpresse zu "bewundern"...
Der Spiegel: Wahlverlierer Obrador bittet um Spenden für "Präsidentengehalt"
Stern: Wahlverlierer ernennt sich zum Präsidenten
Diese Meldung verdient nur eines, Prädikate wie "geistige Tieffliegerei", "Schmalspur-Journalismus" sowie auch "ignorante Schmierenkomödie"; sie ist exzessives "Links-Bashing" im Sinn und sicher auch im Auftrag der herrschenden Kaste.
Wieder einmal wird versucht, eine Linke Bewegung der Lächerlichkeit preiszugegeben, zu verunglimpfen und (ganz geschickt inszeniert) zu verteufeln. Dafür bedient man sich, neben einfachen journalistischen Winkelzügen, wie dem Verdrehen von Tatsachen, Fehlinformationen und Übertreibungen, recht diffizilen psychologischen Tricks wie zum Beispiel nachfolgendem Bild...

Hier wurde gezielt ein Bild mit einer Geste ausgewählt, die beim Betrachter auf den ersten Blick ganz latent negative Assoziationen hervorruft, ohne das man es sinnvoll begründen könnte. Erst wenn man intensiver darüber nachdenkt fällt einem auf, das man die Darstellung ganz unbewußt mit dem Hitler-Gruß und damit natürlich mit Faschismus in Verbindung bringt.
Aber kommen wir zum Inhalt der Meldung selber...
Dieser kleine Abschnitt enthält (neben einigen ziemlich peinlichen orthographischen und grammatikalischen Entgleisungen) schon mindestens zwei Fehlinformationen und/oder Übertreibungen. Von einer Wahlpleite kann beim erreichten Ergebnis wohl kaum gesprochen werden, zudem die Wahl wahrscheinlich infolge der massiven Wahlfälschungen zuungunsten Obradors nicht wirklich verloren wurde?!
Interessant wäre auch zu wissen, was ein Spendenaufruf zwecks Weiterführung der Proteste gegen den manipulierten Wahlausgang mit "Betteln" gemein haben sollte...
Das ist doch ein Widerspruch in sich! Präsident Obrador ist demnach vor allem bei der armen Bevölkerung Mexikos beliebt, die Mehrheit der Mexikaner lehnt seine Ernennung zum Präsidenten hingegen ab. Und ich dachte bisher, Mexiko wäre eines der ärmsten Länder der Welt? Woher kommt dann die Mehrheit für die Ablehnung? Werden die Stimmen der Besserbetuchten mehrfach gezählt?
Naja, wahrscheinlich wissen die Herren Redakteure bei Morgenpost, BILD und Co. nicht ganz, wo genau Mexiko auf der Landkarte zu finden ist, da kann so ein klitzekleiner Fehler schon mal passieren ;o)
Vorwürfe wegen erheblicher Unregelmäßigkeiten gab es bereits während Vorbereitung und Durchführung der Wahl und das nicht nur von Seiten Obradors, sondern durchaus auch aus den Reihen internationaler Wahlbeobachter. Als ganz besonders pikant gilt auch die "vorgezogene" Gratulation des amerikanischen Präsidenten George Bush an Felipe Calderon, weit vor Bekanntwerden des amtlichen Endergebnisses und das, obwohl Obrador in allen vorher durchgeführten Wahlumfragen einen deutlichen Vorspung für sich verbuchen konnte. Was wußte Bush, was wir nicht wissen?
Aber studieren wir doch einfach das umfangreiche Quellenmaterial...
Indymedia: Wahlbetrug in Mexiko
Indymedia: Kurioseste Vorgänge bei Wahlen in Mexiko
Telepolis: Anzeichen für Wahlbetrug mehren sich
Telepolis: Die Lage in Mexiko eskaliert
Eine Berichterstattung, die sich im krassen Widerspruch zur neoliberalen Propagandamaschine befindet!
Wie lange wird sich der Pöbel noch verarschen lassen?
pharao
Telepolis: Das Geschäft mit den Terrorismuswarnungen
Telepolis: "Da läuft etwas schief"
Das sie, mittlerweilen die Hure des internationalen Finanzkapitals, indes ganz gezielt den "kleinen Mann" im Sinne der bourgeoisen Klasse immer mehr und immer penetranter manipuliert, ist eine qualitativ neue Stufe dieses perversen Tuns...
Ein besonders typisches Beispiel dafür war heute z.b. in der Dresdner Morgenpost und einigen andren Medien der rechten Boulevardpresse zu "bewundern"...
Der Spiegel: Wahlverlierer Obrador bittet um Spenden für "Präsidentengehalt"
Stern: Wahlverlierer ernennt sich zum Präsidenten
Diese Meldung verdient nur eines, Prädikate wie "geistige Tieffliegerei", "Schmalspur-Journalismus" sowie auch "ignorante Schmierenkomödie"; sie ist exzessives "Links-Bashing" im Sinn und sicher auch im Auftrag der herrschenden Kaste.
Wieder einmal wird versucht, eine Linke Bewegung der Lächerlichkeit preiszugegeben, zu verunglimpfen und (ganz geschickt inszeniert) zu verteufeln. Dafür bedient man sich, neben einfachen journalistischen Winkelzügen, wie dem Verdrehen von Tatsachen, Fehlinformationen und Übertreibungen, recht diffizilen psychologischen Tricks wie zum Beispiel nachfolgendem Bild...

Hier wurde gezielt ein Bild mit einer Geste ausgewählt, die beim Betrachter auf den ersten Blick ganz latent negative Assoziationen hervorruft, ohne das man es sinnvoll begründen könnte. Erst wenn man intensiver darüber nachdenkt fällt einem auf, das man die Darstellung ganz unbewußt mit dem Hitler-Gruß und damit natürlich mit Faschismus in Verbindung bringt.
Aber kommen wir zum Inhalt der Meldung selber...
QUOTE:
Nach Wahl-Pleite in Mexiko: Verlierer bettelt um Gehalt für Gegenregierung
Erst die Wahl verloren, sich dann zum Präsidenten gemacht - und jetzt erbettelt er sein Gehalt: Mexikos linker Oppositionsführer Andres Manuel Lopez Obrador appelierte an seine Anhänger: "Helft uns, denn wir haben kein Geld!" Seine linksorientierte Bewegung habe einfach nicht die finanziellen Mittel für ihre inoffizielle Gegenregierung und auch nicht für sein "Präsidentengehalt" von monatlich etwa 3500 Euro, erbat Obrador Spenden.
Nach Wahl-Pleite in Mexiko: Verlierer bettelt um Gehalt für Gegenregierung
Erst die Wahl verloren, sich dann zum Präsidenten gemacht - und jetzt erbettelt er sein Gehalt: Mexikos linker Oppositionsführer Andres Manuel Lopez Obrador appelierte an seine Anhänger: "Helft uns, denn wir haben kein Geld!" Seine linksorientierte Bewegung habe einfach nicht die finanziellen Mittel für ihre inoffizielle Gegenregierung und auch nicht für sein "Präsidentengehalt" von monatlich etwa 3500 Euro, erbat Obrador Spenden.
Dieser kleine Abschnitt enthält (neben einigen ziemlich peinlichen orthographischen und grammatikalischen Entgleisungen) schon mindestens zwei Fehlinformationen und/oder Übertreibungen. Von einer Wahlpleite kann beim erreichten Ergebnis wohl kaum gesprochen werden, zudem die Wahl wahrscheinlich infolge der massiven Wahlfälschungen zuungunsten Obradors nicht wirklich verloren wurde?!
Interessant wäre auch zu wissen, was ein Spendenaufruf zwecks Weiterführung der Proteste gegen den manipulierten Wahlausgang mit "Betteln" gemein haben sollte...
QUOTE:
Der vor allem bei der armen Bevölkerung beliebte Obrador hatte sich zuvor von Zehntausenden Anhängern trotz seiner knappen Wahlniederlage zum "legitimen Präsidenten" küren lassen. Am Jahrestag der mexikanischen Revolution ließ er sich als Symbol seiner Amtseinführung eine rot-weiß-grüne Schärpe umhängen und drohte mit neuen Protesten.
Eine Mehrheit der Mexikaner lehnte diese Zeremonie einer Umfrage zufolge ab.
Der vor allem bei der armen Bevölkerung beliebte Obrador hatte sich zuvor von Zehntausenden Anhängern trotz seiner knappen Wahlniederlage zum "legitimen Präsidenten" küren lassen. Am Jahrestag der mexikanischen Revolution ließ er sich als Symbol seiner Amtseinführung eine rot-weiß-grüne Schärpe umhängen und drohte mit neuen Protesten.
Eine Mehrheit der Mexikaner lehnte diese Zeremonie einer Umfrage zufolge ab.
Das ist doch ein Widerspruch in sich! Präsident Obrador ist demnach vor allem bei der armen Bevölkerung Mexikos beliebt, die Mehrheit der Mexikaner lehnt seine Ernennung zum Präsidenten hingegen ab. Und ich dachte bisher, Mexiko wäre eines der ärmsten Länder der Welt? Woher kommt dann die Mehrheit für die Ablehnung? Werden die Stimmen der Besserbetuchten mehrfach gezählt?
Naja, wahrscheinlich wissen die Herren Redakteure bei Morgenpost, BILD und Co. nicht ganz, wo genau Mexiko auf der Landkarte zu finden ist, da kann so ein klitzekleiner Fehler schon mal passieren ;o)
QUOTE:
Bei der Präsidentenwahl war Obrador dem wirtschaftsliberalen Kandidaten Felipe Calderon von der regierenden Partei der Nationalen Aktion (PAN) unterlegen. Obrador warf ihm daraufhin Wahlbetrug vor. Die Einwände erklärte das Oberste Gericht später aber für nichtig.
(Quelle: Dresdner Morgenpost vom 24.11.2006)
Bei der Präsidentenwahl war Obrador dem wirtschaftsliberalen Kandidaten Felipe Calderon von der regierenden Partei der Nationalen Aktion (PAN) unterlegen. Obrador warf ihm daraufhin Wahlbetrug vor. Die Einwände erklärte das Oberste Gericht später aber für nichtig.
(Quelle: Dresdner Morgenpost vom 24.11.2006)
Vorwürfe wegen erheblicher Unregelmäßigkeiten gab es bereits während Vorbereitung und Durchführung der Wahl und das nicht nur von Seiten Obradors, sondern durchaus auch aus den Reihen internationaler Wahlbeobachter. Als ganz besonders pikant gilt auch die "vorgezogene" Gratulation des amerikanischen Präsidenten George Bush an Felipe Calderon, weit vor Bekanntwerden des amtlichen Endergebnisses und das, obwohl Obrador in allen vorher durchgeführten Wahlumfragen einen deutlichen Vorspung für sich verbuchen konnte. Was wußte Bush, was wir nicht wissen?
Aber studieren wir doch einfach das umfangreiche Quellenmaterial...
Indymedia: Wahlbetrug in Mexiko
Indymedia: Kurioseste Vorgänge bei Wahlen in Mexiko
Telepolis: Anzeichen für Wahlbetrug mehren sich
Telepolis: Die Lage in Mexiko eskaliert
Eine Berichterstattung, die sich im krassen Widerspruch zur neoliberalen Propagandamaschine befindet!
Wie lange wird sich der Pöbel noch verarschen lassen?
pharao





