Alles war wie immer in der letzten Woche...
Vista ist wie gesagt fertig ...und... nur schlappe 2 Tage später gabs schon den ersten (wenn auch noch halbseidenen) Aktivierungscrack des laut Steve Ballmer "sichersten Windows aller Zeiten".
Aber das unser Steve ohnehin einen mächtig an der Klatsche hat, weiß man nicht erst seit seinen peinlich anmutenden Auftritten in der Öffentlichkeit. Inzwischen erreicht sein Geisteszustand offensichtlich die schizophrene Phase, droht diese Witzfigur doch, nachdem er die GPL als "Krebsgeschwür, das in Bezug auf geistiges Eigentum alles befällt, was es berührt" bezeichnete, wieder einmal mit Patentklagen gegen Linux-User.
Das scheint sich nach der Schmierenkomödie mit SCO und den oberwitzigen Offerten der OSRM langsam als neues Geschäftsmodell zu etablieren. "Man könnte gewissermaßen sagen, dass jeder, der Linux in seinem Daten-Center betreibt, ein nicht genau beziffertes Minus auf seinem Konto hat..." gab Kasper Ballmer vor einigen Tagen von sich. Obs da außer AK-47 noch andere wirksame Medikamente gegen gibt?
Dabei tun sie mir wirklich leid diese Kapitalisten, verlieren sie doch durch dieses idealistische Teufelszeug, dieser Idee der Freiheit des Wissens immer mehr Anteile an ihren sicher geglaubten, milliardenschweren Pfründen...
Sicher geglaubte Pfründe wird hoffentlich auch ein stark verwandtes Geschäftsmodell alsbald verlieren, die von allen so innig geliebte Abmahnindustrie, mit solch schillernden Protagonisten wie Gravenreuth, Syndikus oder Steinhöfel.
Manchmal findet auch ein blindes Huhn ein Korn und so ist unsere Lieblingsministerin Brigitte Zypries endlich auf den Trichter gekommen und möchte der Gier der Abmahnmafia den lange überfälligen Riegel vorschieben. Beifall!!! (natürlich streng limitiert)
Leider, leider schiebt man kapitalistischer Gier nicht überall einen Riegel vor. So haben es die Lobbyisten der großen Handelsketten in der Tat geschafft, das Ladenschlußgesetz nun endgültig zu kippen.
Wem nutzt das? Der Umsatz wird nicht steigen, weil niemand von längeren Öffnungszeiten mehr Geld in der Tasche haben wird!
Zahlen werden die Zeche (wie immer) die kleinen und mittelständischen Händler, die mit der verfügbaren und vor allem bezahlbaren Personaldecke im Gegensatz zu eben diesen Handelsketten kaum ausreichend flexibel reagieren können werden; das Verkaufspersonal allgemein, welches nun noch mehr, nicht selten unbezahlte Überstunden leisten und noch weniger Freizeit haben wird; sowie letztlich auch König Kunde selbst, der sich im Ergebnis über noch weniger anwesendes qualifiziertes Personal und damit schlechtere Beratung sowie mieseren Service freuen können wird.
Leider scheine ich von Stumpfsinn umgeben zu sein, die meisten Leute scheinen die neuen Regelungen nämlich prima zu finden?! Ist das Denkvermögen in Zeiten von Pisa wirklich schon so weit verkümmert?
Apropos Pisa...
Deutsche Schüler haben sich laut eines nachträglich durchgeführten weiteren Testes mit den Teilnehmern der letzten Pisa-Studie immerhin im einstelligen prozentualen Bereich verbessert. Klingt gut, gelle?
Dumm nur, das lediglich Gymnasiasten und Realschüler nachgetestet wurden, unsere tollen Hauptschüler hat man doch glatt vergessen. Ich könnte jetzt über statistische Berechnungen referieren, aber ich lasse es einfach...
Wenn unsere Politaffen meinen, Statistiken zu frisieren wäre besser, als etwas gegen die Ursachen von PISA zu unternehmen, so ist das nur ein weiteres Zeichen für ihr realitätsfremdes, arrogantes Verhalten und ihre stetige Unfähigkeit.
Aber das macht alles nichts, unfähige Politiker sind ja heutzutage eh salonfähig. Das erkannte wohl auch Stephen King, dem George Bush, der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, unheimlich ist. "Der kindische Glaube von Bush an seine Gottgesandtheit - das hat mich wirklich das Fürchten gelehrt." äußerte er am gestrigen Tag während einer Buchvorstellung seines neuen Werkes "Love" in London.
Bush gottgesandt? Welcher Gott wäre so pervers, uns ein solches Arschloch zu schicken?
Fortsetzung folgt...
pharao
Vista ist wie gesagt fertig ...und... nur schlappe 2 Tage später gabs schon den ersten (wenn auch noch halbseidenen) Aktivierungscrack des laut Steve Ballmer "sichersten Windows aller Zeiten".
Aber das unser Steve ohnehin einen mächtig an der Klatsche hat, weiß man nicht erst seit seinen peinlich anmutenden Auftritten in der Öffentlichkeit. Inzwischen erreicht sein Geisteszustand offensichtlich die schizophrene Phase, droht diese Witzfigur doch, nachdem er die GPL als "Krebsgeschwür, das in Bezug auf geistiges Eigentum alles befällt, was es berührt" bezeichnete, wieder einmal mit Patentklagen gegen Linux-User.
Das scheint sich nach der Schmierenkomödie mit SCO und den oberwitzigen Offerten der OSRM langsam als neues Geschäftsmodell zu etablieren. "Man könnte gewissermaßen sagen, dass jeder, der Linux in seinem Daten-Center betreibt, ein nicht genau beziffertes Minus auf seinem Konto hat..." gab Kasper Ballmer vor einigen Tagen von sich. Obs da außer AK-47 noch andere wirksame Medikamente gegen gibt?
Dabei tun sie mir wirklich leid diese Kapitalisten, verlieren sie doch durch dieses idealistische Teufelszeug, dieser Idee der Freiheit des Wissens immer mehr Anteile an ihren sicher geglaubten, milliardenschweren Pfründen...
Sicher geglaubte Pfründe wird hoffentlich auch ein stark verwandtes Geschäftsmodell alsbald verlieren, die von allen so innig geliebte Abmahnindustrie, mit solch schillernden Protagonisten wie Gravenreuth, Syndikus oder Steinhöfel.
Manchmal findet auch ein blindes Huhn ein Korn und so ist unsere Lieblingsministerin Brigitte Zypries endlich auf den Trichter gekommen und möchte der Gier der Abmahnmafia den lange überfälligen Riegel vorschieben. Beifall!!! (natürlich streng limitiert)
Leider, leider schiebt man kapitalistischer Gier nicht überall einen Riegel vor. So haben es die Lobbyisten der großen Handelsketten in der Tat geschafft, das Ladenschlußgesetz nun endgültig zu kippen.
Wem nutzt das? Der Umsatz wird nicht steigen, weil niemand von längeren Öffnungszeiten mehr Geld in der Tasche haben wird!
Zahlen werden die Zeche (wie immer) die kleinen und mittelständischen Händler, die mit der verfügbaren und vor allem bezahlbaren Personaldecke im Gegensatz zu eben diesen Handelsketten kaum ausreichend flexibel reagieren können werden; das Verkaufspersonal allgemein, welches nun noch mehr, nicht selten unbezahlte Überstunden leisten und noch weniger Freizeit haben wird; sowie letztlich auch König Kunde selbst, der sich im Ergebnis über noch weniger anwesendes qualifiziertes Personal und damit schlechtere Beratung sowie mieseren Service freuen können wird.
Leider scheine ich von Stumpfsinn umgeben zu sein, die meisten Leute scheinen die neuen Regelungen nämlich prima zu finden?! Ist das Denkvermögen in Zeiten von Pisa wirklich schon so weit verkümmert?
Apropos Pisa...
Deutsche Schüler haben sich laut eines nachträglich durchgeführten weiteren Testes mit den Teilnehmern der letzten Pisa-Studie immerhin im einstelligen prozentualen Bereich verbessert. Klingt gut, gelle?
Dumm nur, das lediglich Gymnasiasten und Realschüler nachgetestet wurden, unsere tollen Hauptschüler hat man doch glatt vergessen. Ich könnte jetzt über statistische Berechnungen referieren, aber ich lasse es einfach...
Wenn unsere Politaffen meinen, Statistiken zu frisieren wäre besser, als etwas gegen die Ursachen von PISA zu unternehmen, so ist das nur ein weiteres Zeichen für ihr realitätsfremdes, arrogantes Verhalten und ihre stetige Unfähigkeit.
Aber das macht alles nichts, unfähige Politiker sind ja heutzutage eh salonfähig. Das erkannte wohl auch Stephen King, dem George Bush, der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, unheimlich ist. "Der kindische Glaube von Bush an seine Gottgesandtheit - das hat mich wirklich das Fürchten gelehrt." äußerte er am gestrigen Tag während einer Buchvorstellung seines neuen Werkes "Love" in London.
Bush gottgesandt? Welcher Gott wäre so pervers, uns ein solches Arschloch zu schicken?
Fortsetzung folgt...
pharao






am 18. November 2006, 12:18
Ist das etwa nur ein Ablenkungsmanöver ?? Ich weiss es nicht..
So mein Lieber, nun aber mal was zur allgemeinen dich umgebenen Blödheit.
1. Ja, Du bist von Blödheit umgeben, das ist ja nun nicht neu
2. Ja, auch ich finde es geil das diese dämlichen Ladenöffnungszeiten endlich fallen.
3. Mein Denkvermögen ist aufgrund erstklassiger Schulbildung sowie extensiven Gebrauchs immer noch prima in Schuss.
Deine Ausführungen sind so definitiv nicht richtig. Es wird ja nun ganz klar nicht der Fall sein das alles und jeder 24/7 offen hat, es wird vielmehr so sein das es einige wenige Geschäfte gibt die sich
darauf spezialisieren 24/7 offen zu haben, der grosse Rest wird hin und wieder mal ne Sonderöffnung machen und fertig. Eventuell wir auch mal die ein oder ander Kette bis 21 oder 22 Uhr öffnen, wenns sich nicht lohnt dann lassen die das halt wieder, welchen Grund sollten die nach Deiner Erklärung auch haben länger zu öffnen. Damit Sie mehr Kosten produzieren und doch nicht mehr dabei rumkommt? Ich jedenfalls freu mich jetzt schon drauf auch nach evtl. mal längerer Arbeit mir um 21:30 noch was zum essen zu kaufen.
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am 18. November 2006, 13:32
Nicht persönlich nehmen meine Sprüche *g*
Ich habe nur im Allgemeinen häufig den Eindruck, viele Leute denken lediglich bis zu ihrem Brett vorm Kopp ("Länger einkaufen wie in Amerika, krass geil..."), aber nicht wirklich über die Hintergründe und ggf. Probleme einer Sache nach. Du hast Dir immerhin Gedanken gemacht, das hast Du denen voraus...
Allerdings bin ich (wie sollte es anders sein) nicht ganz Deiner Meinung.
Die Annahme, es würde eine Spezialisierung weniger Geschäfte geben, wird so nicht eintreten. In Zeiten eines knallharten Verdrängungswettbewerbes, wo Teile des Handels ohnehin an der Existenzgrenze wirtschaften, wird sich kaum einer den Luxus leisten können, das Spiel nicht mitzumachen.
Selbst wenn es sich nicht lohnt, ziehen im Ernstfall die länger öffnenden Geschäfte Umsatz ab und somit werden alle länger öffnen, um das Gleichgewicht wieder herzustellen. Exakt dieser Effekt war schon bei der Umstellung von 18.00 auf 20.00 und Donnerstags auf 21:00 festzustellen. Letztlich hat es keinem wirklich viel gebracht, weil die Tagesumsätze letztlich nur breitgezogen wurden und die Kosten dadurch anstiegen.
Verlierer dieser Aktionen waren die Angestellten im Handel. 1995 lagen meine Arbeitszeiten z.b. noch zwischen 09.00 und 18:00 Uhr ohne Wochenende, inzwischen dehnen sie sich teilweise bis 21:00 Uhr aus und jeder 2. Samstag ist futsch. Mehr Leute wurden dafür nicht wirklich eingestellt, die Arbeit wurde nur "besser" aufgeteilt. Wenigstens ist mein Chef kein Arschloch und bezahlt Überstunden, ich kenne aber genügend andere Leute, die die neuen Öffnungszeiten einfach mehr oder weniger unbezahlt länger arbeiten dürfen. Allerdings bin auch ich indirekt von den gestiegenen Kosten betroffen - ich habe seit 10 Jahren keine einzige Gehaltserhöhung mehr bekommen (ist nicht drin), verdiene also bei Einrechnung der inflationären Entwicklung letztlich nur noch knapp 60% meines Gehaltes von 1996...
1. Längere Ladenöffnungszeiten, die überwiegend auch noch in die lichtschwache Tageszeit fallen, verursachen bei den heutigen Energiepreisen eklatant höhere Kosten. Auf die darüberhinaus relevanten ökologischen Gesichtspunkte will ich gleich gar nicht eingehen.
2. Der Kostendruck wird dafür sorgen, daß selbst wenn neue Arbeitsplätze dadurch entstehen, diese eher im schlecht oder unqualifizierten Bereich angesiedelt sein werden. Im Ergebnis dessen wird irgendwann vom "Fachhandel" nicht mehr viel übrig bleiben. Qualifizierte Mitarbeiter kosten nun mal Geld und das will erstmal erwirtschaftet sein.
3. Wirklich flexibel auf die Situation regieren können, wie bereits gesagt, nur die großen Handelsketten mit einem relativ umfangreichen Reservoir an Arbeitskräften. Der kleine Händler mit seinen 3 Leuten wird es sich auf Dauer nicht leisten können, länger zu öffnen, und so wird der relevante Umsatz sich zu diesen Handelsketten verlagern und dem einen oder anderen kleinen Händler seine ohnehin wacklige Existenz kosten. Die großen Buden gehören damit einmal mehr zu den Gewinnern. Leider wird König Kunde das erst begreifen, wenn deren Monopol zur marktbeherrschenden Größe wird. Ich sag nur "Servicewüste Deutschland"...
pharao
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am 18. November 2006, 15:18
Sicher werden neue Arbeitsplätze in erster Linie im gering qualifizierten Bereich geschaffen, aber auch das zieht zwansweise höher qualifizierte Arbeitsplätze nach sich. Zudem bekommt jeder was er verdient, wenn jemand meint er brauche keine Beratung dann lass ihn doch, wir wissen doch aus eigener Erfahrung dass die Leute mit Ihren MedionPC irgendwann bei uns stehen
Zu Deinem 3. Punkt: Seit wann sind große Unternehmen flexibel, das wäre ja ganz was neues... Ich bleibe weiterhin dabei, die Chance das sich ein 24/7 Laden für einen kleinen Händler lohnt ist größer, da seine Betriebsmittelkosten aufgrund der geringeren Größe günstiger sind, ein grosser Markt bedingt halt viel Strom, und ein Mindestmass an Verkäufer, damit sich sowas rechnet müssen halt viele Kunden kommen, und das wird nachts nach wie vor nicht passieren.
Ich sag nur, guck dir andere Länder an, ich sehe nicht ein warum das sich in Deutschland anders entwickeln soll...Und ich erinnere mich heut noch gerne daran dass ich in London auch nach meiner Ankunft um 21 Uhr noch in eine Mall einkaufen zu können. (weil Kneipen dort teuer)
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am 18. November 2006, 16:30
Arbeitsschutzgesetz ;o) Ich sag bloss Lidl oder Walmart, wo es Fälle gab, daß Leute mit der Entlassungskeule über dem Kopf monatelang 50 - 100 teilweise unbezahlte Überstunden pro Monat machen mußten, ohne das irgendwer irgendwie darauf reagiert hätte...
Mit Flexibilität bei den großen Handelsketten meinte ich die Reaktionmöglichkeit in Bezug auf vorhandene Arbeitskräfte. Da isses leichter ein bisserl umzuverteilen und paar Überstunden zu verordnen und schon klappts mit dem länger Öffnen. Eine kleine 3-Mann Bude z.b. kommt da schon in eine verzwicktere Lage...
Mit den Betriebskosten auf die Verkaufsfläche gerechnet, solltest Du recht haben...
pharao
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