I'll be back!
Alle Achtung! Nach lächerlichen 7 Jahren hat es die amerikanische Militärjunta Administration nun endlich geschafft, dem ersten in Guantanamo eingekerkerten "feindlichen Kämpfer" eine Verhandlung zu gönnen und ihn im Rahmen selbiger zu verurteilen. Eine reife Leistung!
Und weil das eine so derart reife Leistung ist, wird man auch seit Tagen nicht müde, dies als Zeichen von "Rechtsstaatlichkeit", "Gerechtigkeit des Tribunalsystems" (was auch immer das bedeuten mag) und einer Reihe weiterer nett anmutender Umschreibungen darzustellen. Auch George W. Bush's gesamtdeutscher Rosettenschmuck, unser aller Angela Merkel konnte sich einen lobenden Kommentar nicht verkneifen. Na o.k., etwas anderes war von jemandem, dem als Kind ständig eingetrichtert wurde, ein höheres Wesen namens Gott hätte uns erschaffen, nicht wirklich zu erwarten...
Hmm. Wie bitte will man in diese Vorgänge "Rechtsstaatlichkeit" oder gar "Gerechtigkeit" interpretieren, ohne eine heftige Portion an Perversität zur Schau zu tragen? Oh, ich vergaß, pervers zu sein ist, wenn ich mich richtig erinnere, ja eine der wesentlichsten Karrierevoraussetzungen für westliche Politiker...
Telepolis: Der Schatten der Diktatur
Telepolis: Schein der Rechtsstaatlichkeit
Immerhin erinnert die ganze Geschichte auf irgendeine Art und Weise an die mittelalterliche Inquisition. Inhaftierungen ohne triftige Gründe, unter Folter erpresste "Geständnisse", "Tribunale" unter ominösen Bedingungen und Verurteilungen ohne wirkliche Beweise.
Ein ganz besonderes Schmankerl ist die Tatsache, daß selbst nach einem ordentlichen Freispruch keine Freilassung der Angeklagten zu erwarten ist. Egal ob schuldig oder nicht, einmal als "feindliche Kämpfer" eingestufte Individuen bleiben auf Lebenszeit weggesperrt, so entschied die amerikanische Regierung.
Allen Interessierten empfehle ich nach dem Studium der Fakten zu diesem Fall eine kurze Stippvisite bei Wikipedia oder einer anderen beliebigen Enzyklopädie. Die Übereinstimmungen zwischen den jüngsten Ereignissen und mittelalterlicher Inquisition sind frappierend...
pharao
Alle Achtung! Nach lächerlichen 7 Jahren hat es die amerikanische Militärjunta Administration nun endlich geschafft, dem ersten in Guantanamo eingekerkerten "feindlichen Kämpfer" eine Verhandlung zu gönnen und ihn im Rahmen selbiger zu verurteilen. Eine reife Leistung!
Und weil das eine so derart reife Leistung ist, wird man auch seit Tagen nicht müde, dies als Zeichen von "Rechtsstaatlichkeit", "Gerechtigkeit des Tribunalsystems" (was auch immer das bedeuten mag) und einer Reihe weiterer nett anmutender Umschreibungen darzustellen. Auch George W. Bush's gesamtdeutscher Rosettenschmuck, unser aller Angela Merkel konnte sich einen lobenden Kommentar nicht verkneifen. Na o.k., etwas anderes war von jemandem, dem als Kind ständig eingetrichtert wurde, ein höheres Wesen namens Gott hätte uns erschaffen, nicht wirklich zu erwarten...
Hmm. Wie bitte will man in diese Vorgänge "Rechtsstaatlichkeit" oder gar "Gerechtigkeit" interpretieren, ohne eine heftige Portion an Perversität zur Schau zu tragen? Oh, ich vergaß, pervers zu sein ist, wenn ich mich richtig erinnere, ja eine der wesentlichsten Karrierevoraussetzungen für westliche Politiker...
Telepolis: Der Schatten der Diktatur
Telepolis: Schein der Rechtsstaatlichkeit
Immerhin erinnert die ganze Geschichte auf irgendeine Art und Weise an die mittelalterliche Inquisition. Inhaftierungen ohne triftige Gründe, unter Folter erpresste "Geständnisse", "Tribunale" unter ominösen Bedingungen und Verurteilungen ohne wirkliche Beweise.
Ein ganz besonderes Schmankerl ist die Tatsache, daß selbst nach einem ordentlichen Freispruch keine Freilassung der Angeklagten zu erwarten ist. Egal ob schuldig oder nicht, einmal als "feindliche Kämpfer" eingestufte Individuen bleiben auf Lebenszeit weggesperrt, so entschied die amerikanische Regierung.
Allen Interessierten empfehle ich nach dem Studium der Fakten zu diesem Fall eine kurze Stippvisite bei Wikipedia oder einer anderen beliebigen Enzyklopädie. Die Übereinstimmungen zwischen den jüngsten Ereignissen und mittelalterlicher Inquisition sind frappierend...
pharao






am 24. August 2008, 23:15
Zum Thema: Wenn irgendein anderer Staat sich das erlauben würde...Aber bei den USA halten alle still, UNO, NATO, EU...KEINER droht auch nur ansatzweise mit ernsten Konsequenzen oder liest dem durchgeknalltem Alki mal die Leviten.Und als Gipfel der Unverschämtheit stellt sich der beim Chinabesuch hin und mahnt die Einhaltung der Menschenrechte an!Ich weiß nicht was schlimmer ist: diese Unverfrohrenheit oder die Tatsache, das dies niemand zum Anlass genommen hat, mal dezent auf Guantanamo hinzuweisen.
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