What's wrong? [Part 2]

Wie angekündigt hier die Fortsetzung...

Der Kampf gegen den Terrorismus ist furchtbar wichtig, da sind auch kleinere Kollateralschäden (*arghh* wie ich dieses Wort hasse) in Kauf zu nehmen.
So haben nach den Deutschen nun auch die Briten und Holländer ihren Folterskandal. Es scheint also trotz aller Verdunklungsversuche verschiedener europäischer Regierungen etwas dran zu sein, Soldaten der U.N.-Truppen haben in Abu Ghraib und weiteren, teilweise geheimen Militärgefängnissen rund um den Globus gemeinsam mit Agenten der C.I.A. systematisch Menschen verschleppt und gefoltert _und_ dies geschah nicht selten nur auf Verdacht, d.h. es befanden sich darunter auch viele Unschuldige...

Aber Unschuldige gibt es heutzutage ohnehin nicht mehr. Jeder ist verdächtig, erst recht wenn er nicht europäischer Abstammung oder noch schlimmer gar Muslim ist. Deutlich wird dies unter anderem am Fall des Mounir El-Motassadeq, der wohl verurteilt wird, weil er einen der an 9/11 beteiligten Terroristen persönlich kannte. Zumindest ist ihm darüber hinaus nicht mehr als das nachzuweisen, nichtsdestotrotz bastelte man daraus eine Verurteilung wegen Beihilfe zum Mord und Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung.
Tja, in Deutschland muß man heutzutage ganz genau aufpassen, mit wem man sich in der Dönerbude um die Ecke unterhält, will man nicht in Guantanamo oder irgendeinem Hochsicherheitstrakt eines deutschen Gefängnisses verrotten. Toller Rechtstaat!

Bezüglich Recht und Freiheit lernen wir eben gern von unseren amerikanischen Freunden und deren Recht ist immer auf der Seite des Stärkeren. Das durften vor einigen Tagen die Opfer des jüngsten israelischen Massakers von Beit Hanoun im Gaza-Streifen erfahren, als eine Resolution des U.N.-Sicherheitsrates gegen Israel von einem Veto der Amerikaner verhindert wurde und Israel damit ein weiterer Freibrief zum Massenmord an der dortigen palästinensischen Bevölkerung ausgestellt wurde.

Aber nicht nur im Nahen Osten indoktriniert die U.S.A. ihre Auffassung von "Recht und Freiheit". Auch in Lateinamerika haben die Amerikaner schon wieder ihre schmutzigen Finger im Spiel, wenn sie versuchen, mithilfe massiver Unterstützung der venezuelanischen Opposition wieder einmal in eine freie Wahl eines freien Landes einzugreifen, um eine Wiederwahl des Sozialisten Hugo Chavez zu verhindern.

Und da wundern die sich, das es immer mehr Terroristen gibt? Wie sonst sollte man gegen einen solchen Moloch vorgehen? Militärisch sind die Amerikaner kaum zu bezwingen, also bleibt deren Gegnern nur die Guerilla-Taktik; das wußten schon die Widersacher des letzten Möchtegern-Weltherrschers...

pharao

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